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Mission Transfer

  • annalena676
  • vor 3 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Größe: ca. 100 Teilnehmende

Veranstalter: Das Projekt BioökonomieVVU an der RWTH Aachen

Location: Gare du Neuss in Neuss

Zielgruppe: Wissenschaftler:innen, Transfer-Unterstützer:innen, Politik

Ziel des Events: Offener Austausch zwischen den verschiedenen Akteuren zum Thema: Was können wir tun, um Forschung aus dem Bereich Bioökonomie in die Praxis zu übersetzen?



Die Herausforderung bei Mission Transfer war, ein Format zu schaffen, das echten Austausch auf Augenhöhe ermöglicht und diesen Austausch dann auch noch so zu lenken, dass er Tiefe erreicht und nicht nur an der Oberfläche bleibt.

 

Der Veranstalter hatte früh die Idee, ein World Café in den Tag einzubauen. Dafür war ursprünglich mal eine halbe Stunde angedacht. Meinem Auftraggeber fehlte die Erfahrung mit dem World Café und deshalb kam er sehr früh im Prozess auf mich zu. So konnten wir dem Format zumindest eine Stunde geben, damit die Teilnehmenden mehr Zeit hatten, tiefer in den Austausch zu kommen.

 

Außerdem konnte ich ihn beim Briefing der Table Captains unterstützen, die die einzelnen World Café Tische moderiert haben. Wir haben uns vor allem darauf konzentriert, aus den losen Themenideen zu den einzelnen Tischen konkrete Fragen zu formulieren, die die Teilnehmenden diskutieren konnten. Fragen sind immer einfacher zu besprechen als Themen, weil der Ansatzpunkt und das Ziel des Gespräches klarer sind.

 

Der Tag startete dann ganz normal mit Intro, Grußworten und einer wirklich guten Keynote. Damit danach alle ein bisschen lockerer werden und aus dem Zuhörer-Modus in einen Gesprächs-Modus kommen, habe ich noch ein Impromptu Networking vor das World Café gesetzt. Dabei tauschen die Teilnehmenden jeweils 2 Minuten lang über eine vorgegebene Frage aus. In unserem Fall: "Zu welchem Thema wünschst du dir heute einen neuen Impuls?" Nach zwei Minuten wird das Gespräch beendet und alle suchen sich einen neuen Gesprächspartner, um die gleiche Frage nochmal zu diskutieren. Wir haben das drei Runden lang gemacht und hatten jedes Mal Mühe, die Leute wieder aus ihren Gesprächen zu holen - ein sehr gutes Zeichen für die Qualität der Gespräche, die aus der Frage entstanden sind.

 

 

Die zweite Hälfte des Tages war gut mit Workshops von verschiedenen Expert:innen gefüllt und ich hatte Zeit, in die verschiedenen Themen reinzuhören und die thematische Zusammenfassung für den Abschluss vorzubereiten.




Ein besonders Highlight war die Location Gare du Neuss. Die Räume in der alten Bahnhofshalle sind weitläufig und sehr außergewöhnlich eingerichtet. Ich habe vorher zum Beispiel noch nie vor einem ausgebauten Buntglasfenster moderiert, während mein Publikum auf alten Kirchenbänken sitzt. Der Weg zur Bühne ist gesäumt mit großen Pferdeköpfen aus einer Opernproduktion. Es gibt überall etwas zu sehen. Solche Locations öffnen den Kopf und senden ein ganz klares Zeichen: Heute ist kein Standard-Programm.


 

 Die Location hätte eigentlich kein Tape nötig gehabt. Ich hab aber trotzdem ein Tape-Bild vor den Eingang zum Hauptraum geklebt ;)



Das Event war ein voller Erfolg. Das Konzept wird zukünftig in mehrere anderen Regionen umgesetzt.

 
 
 

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